… und wollten ihre Extremismustheorie zurück. Damals war diese Theorie nämlich auch in wissenschaftlichen Kreisen noch verbreitet und wurde fleißig als Waffe im Kalten Krieg eingesetzt. Heute ist sie hingegen wissenschaftlich längst wiederholt – Verwendung findet sie aber trotzdem noch:  Weiterlesen »

Du wolltest schon immer mal politisch aktiv werden, hast aberIMG_4816 keine Mitstreiter gefunden? Du hast Lust gemeinsam mit anderen Aktionen gegen Krieg auf die Beine zu stellen? Dann komm vorbei!

Krieg tötet Menschen. Krieg ist der häufigste Grund, warum Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen. Krieg macht Länder unbewohn bar. Krieg ist scheiße – da sind sich doch alle einig, oder? Weiterlesen »

Extremismus„Links? Rechts? Ist doch beides das gleiche! Das sind doch alles Extremisten! Wer vernünftig ist, steht in der Mitte!“

Dieses Argumentationsmuster, die sogenannte Extremismustheorie, ist vermutlich fast jedem geläufig. In Witten wird sie zum Beispiel von der Jungen Union gerne als Ausrede verwendet, um sich nicht aktiv an Protesten gegen rechte Gewalttaten beteiligen zu müssen. Schließlich würden sich an diesen Protesten ja auch Linksextremisten beteiligen. Damit ist vor allem auch die SDAJ gemeint.

Allerdings: Die Extremismustheorie ist ein Überbleibsel des Kalten Kriegs, in dem sie genutzt wurde, um die Gegenseite ohne großartige Begründung als „böse“ dastehen zu lassen. Wissenschaftlich war sie nie unumstritten und mittlerweile ist sie längst überholt. Dass wir uns trotzdem noch damit herumschlagen müssen, ist ziemlich traurig.

Wir müssen uns aber nunmal damit auseinandersetzen und laden daher dazu ein, mit uns gemeinsam auszuarbeiten, warum die Extremismustheorie auf die Müllhalde der Geschichte gehört und wie wir das argumentativ vertreten können.

Getränke gibt´s wie immer zu fairen Preisen und für Snacks ist gesorgt.

Mittwoch, 15. Juni, Trotz Allem. Eintritt Frei

Bereit für den TdDZ!

Gepostet am 26. Mai 2016 Aktionen Antifaschismus

Der vorerst letzte Teil unserer Reihe „Demo 1*1“ ist abgeschlossen: Am 25. Mai haben wir uns gemeinsam auf den anstehenden Naziaufmarsch – den sogenannten „Tag der Deutschen Zukunft“ 222827295_44938_10483648768286065272vorbereitet. Schließlich wollen wir den Nazis auch am 4. Juni entschlossen, organisiert und erfolgreich den Weg versperren. Du möchtest dabei sein? Dann komm am besten auf unseren letzten Gruppenabend vor dem TdDZ, der ausnahmsweise am DIENSTAG um 18:00 Uhr stattfinden wird. Melde dich am besten vorher auch bei unserer Mailadresse: kontakt@witten.sdaj-netz.de

Neben organisatorischen Absprachen haben wir mit den rund 20 Teilnehmer*innen aber auch praktisch gearbeitet. Auf so einer Demo kann ja viel passieren – auch wenn man sich gemäß den Tips verhält, die unser Referent bei den ersten beiden Veranstaltungen vorgestellt hat. Deshalb wollen wir auch darauf vorbereitet sein, mit kleineren Verletzungen umgehen zu müssen: Schürfwunden, Pfefferspray oder „nur“ ein Hitzschlag – mit ein bisschen Übung lässt sich damit auch ohne Medizinstudium gut umgehen. In verschiedenen kleinen Übungen haben wir den Umgang mit solchen Blessuren deshalb gemeinsam geübt.

Am 04.06. wollen Nazis aus ganz Deutschland in Dortmund den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ begehen. Nach ihrer Vorstellung heißt deutsche Zukunft Unterdrückung,
Demo 1-1 MemesDiskriminierung und Demokratieabbau.

Wenn es nach uns geht, muss es eine Zukunft ohne Nazis geben. Deshalb wollen wir uns am 04.06. gemeinsam entschlossen unter dem Motto „NoTDDZ“ den Nazis in den Weg stellen und damit verhindern, dass sie ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten können. Auf so einen Tag muss man sich gut vorbereiten, deshalb kommt zu unserer Veranstaltung!

Im Anschluss daran wollen wir für alle Interessierten den dritten Teil unserer Reihe „Demo 1*1“ durchführen und lernen, wie man mit einfachen Tricks Erste Hilfe auf Demos leisten kann. Wie helfe ich jemandem, der Pfefferspray abbekommen hat? Was mache ich bei Sonnenstich und Kreislaufproblemen? Wie kann ich Verletzungen einfach versorgen? All das wollen wir uns in kleinen praktischen Übungen beibringen lassen.

Für Snacks ist gesorgt, die Getränke gibt´s im Trotz wie immer zu fairen Preisen. Eintritt frei!

Antifakt2Der 8. Mai ist seit 1945 ein ganz besonderer Tag – er markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und des Faschismus in Deutschland. Zum ersten Mal seit Jahren gab es nun auch in Witten wieder eine Aktion, um diesem historischen Datum zu gedenken. Gemeinsam mit dem Wittener Friedensforum, der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstverweigerer) Witten-Hagen und der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Nazisregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) Ennepe-Ruhr organisierten wir einen Rundgang zu verschiedenen Stolpersteinen in Witten, um denjenigen zu Gedenken, für die jede Rettung zu spät kam. Wir dokumentieren an dieser Stelle die Rede der SDAJ auf der Endkundgebung am Berliner Platz: Weiterlesen »

1. Mai – Nazifrei!

Gepostet am 5. Mai 2016 Aktionen Antifaschismus

Antifakt2Am 1. Mai – dem Kampftag der Arbeiterbewegung – haben wir uns auch in diesem Jahr wieder mit einem Infostand an der Kundgebung am Rathausplatz beteiligt. Neben Stickern und reichlich Infomaterial gab es dort eine Ratespiel mit falsch zugeordneten Zitaten und ein antifaschistisches Dosenwerfen mit den Gesichtern lokaler, regionaler und bundesweit bekannter Nazis. Weiterlesen »

imageAuf ihren Plakaten steht „Ohne Dokumente keine Zukunft“, „Wir wollen Integration“, „Für Menschlichkeit – gegen Dublin“. Es sind Menschen, die vor mehreren Monaten, auf der Flucht vor Krieg, Armut und Zerstörung ihre Familien und ihr Zuhause hinter sich lassen mussten und nun in Witten leben. Sie stehen im Regen vor dem Rathaus in Witten und fordern, dass sich endlich ihre Anträge auf Asyl stellen dürfen.

Das muss man sich mal vorstellen. 941 der 1680 Geflüchteten, die in Witten leben, durften bis heute beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) keinen Asylantrag stellen. Nach den Richtlinien der EU müssten sie eigentlich in den ersten 6 Tagen nach ihrer Ankunft bereits die Möglichkeit dazu haben – einige von ihnen warten nun schon seit über 8 Monaten. Weiterlesen »

Am Freitag, dem 29. Januar fand eine Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Witten statt. Hintergrund war die kürzlich gegründete Wittener Bürgerwehr und ein Brandanschlag auf eine örtliche Geflüchtetenunterkunft.. Selbstverständlich waren auch wir, die SDAJ Witten, so wie viele weitere politische Organisationen aus Witten und der näheren Umgebung, an der Demonstration beteiligt.

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Die Demonstration war ein voller Erfolg – das können auch seltsame Presseerklärungen über „Linksextremisten“ seitens der Jungen Union nicht vermiesen! Es konnte eine breite Masse von 1000 Menschen (Polizeiangabe) mobilisiert werden um zu beweisen, dass  Witten tatsächlich eine Stadt ist, die keinen Platz für Rassismus hat! Die Solidaritätsbekundungen mit den Flüchtlingen schalten durch die gesamte Innenstadt. Die Stimmung war sowohl auf dem Demonstrationszug, als auch auf der Abschlusskundgebung im Rahmen dessen, was ein erneuter feiger Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft zulässt, gut. Und auch über die Grenzen dieser Demo hinaus gilt: „Say it loud, say it clear – Refugees are welcome here!“

Mit Erstaunen haben wir die Veröffentlichung der Pressemitteilung wir lassen uns nicht spaltender Jungen Union Witten in der WAZ des 01. Februar 2016 zur Kenntnis genommen. Wir sind mehr als verwundert darüber, dass die WAZ eine solche Pressemitteilung der jungen Union (jU) nicht nur ohne Angabe des Autors veröffentlicht, sondern deren Aussagen und Positionen beinahe vollständig übernimmt. Ohne uns weiter damit beschäftigen zu wollen, was genau sich in der Redaktion der WAZ abgespielt haben muss, damit so etwas geschieht, wollen wir auf die Darstellungen der Pressemitteilung der jU eingehen: Weiterlesen »