imageAuf ihren Plakaten steht „Ohne Dokumente keine Zukunft“, „Wir wollen Integration“, „Für Menschlichkeit – gegen Dublin“. Es sind Menschen, die vor mehreren Monaten, auf der Flucht vor Krieg, Armut und Zerstörung ihre Familien und ihr Zuhause hinter sich lassen mussten und nun in Witten leben. Sie stehen im Regen vor dem Rathaus in Witten und fordern, dass sich endlich ihre Anträge auf Asyl stellen dürfen.

Das muss man sich mal vorstellen. 941 der 1680 Geflüchteten, die in Witten leben, durften bis heute beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) keinen Asylantrag stellen. Nach den Richtlinien der EU müssten sie eigentlich in den ersten 6 Tagen nach ihrer Ankunft bereits die Möglichkeit dazu haben – einige von ihnen warten nun schon seit über 8 Monaten. Weiterlesen »