… und wollten ihre Extremismustheorie zurück. Damals war diese Theorie nämlich auch in wissenschaftlichen Kreisen noch verbreitet und wurde fleißig als Waffe im Kalten Krieg eingesetzt. Heute ist sie hingegen wissenschaftlich längst wiederholt – Verwendung findet sie aber trotzdem noch:  Weiterlesen »

Der vorerst letzte Teil unserer Reihe „Demo 1*1“ ist abgeschlossen: Am 25. Mai haben wir uns gemeinsam auf den anstehenden Naziaufmarsch – den sogenannten „Tag der Deutschen Zukunft“ 222827295_44938_10483648768286065272vorbereitet. Schließlich wollen wir den Nazis auch am 4. Juni entschlossen, organisiert und erfolgreich den Weg versperren. Du möchtest dabei sein? Dann komm am besten auf unseren letzten Gruppenabend vor dem TdDZ, der ausnahmsweise am DIENSTAG um 18:00 Uhr stattfinden wird. Melde dich am besten vorher auch bei unserer Mailadresse: kontakt@witten.sdaj-netz.de

Neben organisatorischen Absprachen haben wir mit den rund 20 Teilnehmer*innen aber auch praktisch gearbeitet. Auf so einer Demo kann ja viel passieren – auch wenn man sich gemäß den Tips verhält, die unser Referent bei den ersten beiden Veranstaltungen vorgestellt hat. Deshalb wollen wir auch darauf vorbereitet sein, mit kleineren Verletzungen umgehen zu müssen: Schürfwunden, Pfefferspray oder „nur“ ein Hitzschlag – mit ein bisschen Übung lässt sich damit auch ohne Medizinstudium gut umgehen. In verschiedenen kleinen Übungen haben wir den Umgang mit solchen Blessuren deshalb gemeinsam geübt.

Antifakt2Der 8. Mai ist seit 1945 ein ganz besonderer Tag – er markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und des Faschismus in Deutschland. Zum ersten Mal seit Jahren gab es nun auch in Witten wieder eine Aktion, um diesem historischen Datum zu gedenken. Gemeinsam mit dem Wittener Friedensforum, der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstverweigerer) Witten-Hagen und der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Nazisregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) Ennepe-Ruhr organisierten wir einen Rundgang zu verschiedenen Stolpersteinen in Witten, um denjenigen zu Gedenken, für die jede Rettung zu spät kam. Wir dokumentieren an dieser Stelle die Rede der SDAJ auf der Endkundgebung am Berliner Platz: Weiterlesen »

Antifakt2Am 1. Mai – dem Kampftag der Arbeiterbewegung – haben wir uns auch in diesem Jahr wieder mit einem Infostand an der Kundgebung am Rathausplatz beteiligt. Neben Stickern und reichlich Infomaterial gab es dort eine Ratespiel mit falsch zugeordneten Zitaten und ein antifaschistisches Dosenwerfen mit den Gesichtern lokaler, regionaler und bundesweit bekannter Nazis. Weiterlesen »

imageAuf ihren Plakaten steht „Ohne Dokumente keine Zukunft“, „Wir wollen Integration“, „Für Menschlichkeit – gegen Dublin“. Es sind Menschen, die vor mehreren Monaten, auf der Flucht vor Krieg, Armut und Zerstörung ihre Familien und ihr Zuhause hinter sich lassen mussten und nun in Witten leben. Sie stehen im Regen vor dem Rathaus in Witten und fordern, dass sich endlich ihre Anträge auf Asyl stellen dürfen.

Das muss man sich mal vorstellen. 941 der 1680 Geflüchteten, die in Witten leben, durften bis heute beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) keinen Asylantrag stellen. Nach den Richtlinien der EU müssten sie eigentlich in den ersten 6 Tagen nach ihrer Ankunft bereits die Möglichkeit dazu haben – einige von ihnen warten nun schon seit über 8 Monaten. Weiterlesen »

Am Freitag, dem 29. Januar fand eine Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Witten statt. Hintergrund war die kürzlich gegründete Wittener Bürgerwehr und ein Brandanschlag auf eine örtliche Geflüchtetenunterkunft.. Selbstverständlich waren auch wir, die SDAJ Witten, so wie viele weitere politische Organisationen aus Witten und der näheren Umgebung, an der Demonstration beteiligt.

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Die Demonstration war ein voller Erfolg – das können auch seltsame Presseerklärungen über „Linksextremisten“ seitens der Jungen Union nicht vermiesen! Es konnte eine breite Masse von 1000 Menschen (Polizeiangabe) mobilisiert werden um zu beweisen, dass  Witten tatsächlich eine Stadt ist, die keinen Platz für Rassismus hat! Die Solidaritätsbekundungen mit den Flüchtlingen schalten durch die gesamte Innenstadt. Die Stimmung war sowohl auf dem Demonstrationszug, als auch auf der Abschlusskundgebung im Rahmen dessen, was ein erneuter feiger Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft zulässt, gut. Und auch über die Grenzen dieser Demo hinaus gilt: „Say it loud, say it clear – Refugees are welcome here!“

Demo 1×1 Part 1

Der Polizei stehen zahlreiche Instrumente zur Verfügung, um uns auf Demos und Aktionen von unseren Zielen abzuhalten. Doch mit dem richtigen Handwerkszeug sind wir keinesfalls machtlos. In einem Vortrag über Repression und Gegenstrategien wollen wir aufzeigen, wie man sich und andere schützt, auf Platzverweis und Pfefferspray reagiert und trotzdem bei Laune bleibt. Was gehört alles in dem Demo-Rucksack? Wie verhalte ich mich richtig im Polizeigewahrsam? Was ist ein Ermittlungsausschuss? Auf diese und weitere Fragen wird unser Vortrag Antwort geben.

Antirep

3. Februar, 18:00 Uhr im Trotz Allem – Eintritt frei!

Am letzten Samstag (07.11.15) tourte die NPD mit mehreren Kundgebung und gewohnt stumpfsinniger Hetze IMG_17552 gegen Flüchtlinge durch NRW um vor „der drohenden Überfremdung, Verarmung und Kriminalisierung des geliebten Heimatlandes durch die nahende Asylflut“ zu „warnen“.

In Witten stand die Stimme des besorgten Volkes, von deren Website einem Sprüche wie „das Boot ist voll“ entgegen blinken, dann allerdings mit recht überschaubarem Aufgebot von 9 Leuten (sympathisierende Demonstranten miteinbegriffen) einer aufgebrachten Menschenmenge von ca. 300 AntifaschistInnen gegenüber.

Auch wir mobilisierten mit Transpi, Fahnen und empörten jungen Menschen zum Widerstand gegen die Rechten.IMG_1756

Die Aktion kann schon insofern als Erfolg angesehen werden, als dass von der Warn-und Hetzrede der Nationalen Partei Deutschlands kein Wort zu verstehen war und sich eines seiner Mitglieder regelrecht hinter ihrem Plakat versteckte.

Witten hat mit dieser Aktion wieder einmal ein klares Zeichen gesetzt:

Kein Platz und kein Gehör für Nazis: Refugees welcome!

Argumentationstraining gegen Flüchtlingshetze

In den letzten Wochen erfasste ein deutlicher Rechtsruck die gesellschaftliche Mitte Deutschlands. Flüchtlingshetzer machten sich die Angst der Bürger zu Nutze um rechtes Gedankengut in der Gesellschaft zu etablieren. Wer musste sich noch nicht Parolen wie „das Boot ist voll“ oder „Wirtschaftsflüchtlinge zurück“ anhören?12184111_465836273589071_7868668006673432149_o

Da der Staat in der Aufklärung so sehr versagt hat liegt es nun in unserer Verantwortung mithilfe logischer Argumente gegen derartige Sprüche vorzugehen. Aus diesem Grund veranstaltete die SDAJ Witten ein offenes Argumentationstraining, in welchem die Teilnehmer lernen konnten auf welche Weise man flüchtlingsfeindliche Phrasen am besten entkräften kann.

Hierfür wurden die vier am meisten genutzten Parolen herausgesucht. Diese waren: Weiterlesen »

12080184_461088834063815_4386988107938931127_oAm 11. Oktober hat die rechtspopulistische Partei und selbst ernannte „Bürgerbewegung“ Pro NRW nach ihrem kläglichen Auftritt in Witten im Mai 2014 erneut versucht, im Ennepe-Ruhr-Kreis Fuß zu fassen. Mit kaum 50 Teilnehmer*innen, die zudem überwiegend aus Wuppertal und Düsseldorf anreisten, fiel ihre Demonstration gegen den geplanten Moscheebau in Schwelm aber erneut ausgesprochen armselig aus. Ganz anders die Gegenseite: An der Kundgebung des neuen Bündnis „Ennepe-Ruhr stellt sich quer“ nahmen über 250 Menschen aus den verschiedenen Kreisstädten teil. Auch die SDAJ Witten war dabei und hat einen Redebeitrag beigesteuert, den wir im folgenden dokumentieren:

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