70 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus sind Nazis und Rassisten immer noch ein Teil der Gesellschaft, den es entschieden zu bekämpfen gilt. Die letzten Wochen und Monate haben das eindrücklich gezeigt: In Dresden und anderen deutschen Städten marschierten zum Teil Tausende Rassisten auf um gegen eine angebliche Islamisierung des Abendlandes zu protestieren und gegen Geflüchtete zu hetzen. Es brennen wieder Asylbewerberheime. Geflüchtete werden auf offener Straße angegriffen. Weiterlesen »

Im Herbst letzten Jahres marschierten in Köln und Hannover jeweils tausende rechte Hooligans und Neonazis gemeinsam, um unter dem Schlagwort des „Antisalafismus“ ihre fremdenfeindliche und
rassistische Hetze zu verbreiten. (Siehe Stellungnahme der SDAJ vom 28. Oktober) Bei gewalttätigen Übergriffen der Rechten wurden dabei in Köln mehr als 50 Menschen verletzt. Die „Hooligans gegen Salafisten“, kurz HoGeSa, wie sie sich
selbst nennen, wollten am Sonntag nun auch in Essen aufmarschieren.

Schnell formierte sich dagegen breiter Widerstand. Das antifaschistische Bündnis „Essen stellt sich quer“ rief dazu auf, den Naziaufmarsch zu blockieren. Dazu musste es letztendlich gar nicht kommen – die Versammlung der Rechten wurde im Vorfeld verboten und die Verantwortlichen von HoGeSa brachen die Mobilisation ab. Die etwa 100 gewaltbereiten Nazis, die trotz abgesagter und verbotener Veranstaltung nach Essen gekommen sind, wurden angemessen behandelt: Sie wurden von der Polizei an einer Versammlung gehindert und teilweise wegen Bewaffnung verhaftet. Weiterlesen »

Auch am ersten Montag des Jahres 2015 sind die Anhänger der rassistischen und von Neofaschisten geführten Bewegung „Pegida“ auf die Straße gegangen, diesmal nicht nur in Dresden, sondern auch in München, Berlin und Köln. Dabei skandierten die Nationalisten nicht nur ihre rassistischen Parolen sondern auch wieder den Spruch „Wir sind das Volk“. Diese verzerrte Selbstwahrnehmung haben diesen Montag Antifaschistinnen und Antifaschisten bundesweit eindrucksvoll widerlegt. Weiterlesen »

FotoAnlässlich des Antikriegstages beteiligte sich die SDAJ Witten an einer Gedenk-Veranstaltung am Denkmal im Lutherpark. Wir dokumentieren an dieser Stelle eine Erklärung der Geschäftsführung der SDAJ zum 01. September 2014.

Stellungnahme der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend zum 1. September 2014

100 Jahre nach Beginn des Ersten und 75 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges kämpfen wir noch immer für die Überwindung des deutschen Imperialismus!

Am 1. September 2014 jährt sich zum 75. Mal der Überfall des faschistischen Deutschlands auf Polen, der den Beginn des Zweiten Weltkrieges bedeutete. Der deutsche Imperialismus begann damit, nachdem bereits Österreich an das deutsche Reich angeschlossen, sowie die Tschechoslowakei zerschlagen worden war, nach nur fünfundzwanzig Jahren den zweiten Anlauf zur gewaltsamen Neuaufteilung der Welt. Das Ergebnis des faschistischen Raub- und Vernichtungsfeldzuges waren Hunderttausende Tote in Westeuropa und Millionen Ermordeter in den z.T. völlig verheerten Gebieten der Sowjetunion und Südosteuropas sowie 6 Millionen industriell getötete Juden. Die Sowjetunion, die die Hauptlast der Befreiung Europas vom Faschismus trug, hatte über 26 Millionen Tote zu beklagen. In Asien, wo das mit dem Deutschen Reich verbündete Japan einen grausamen Expansionskrieg um die Vorherrschaft im pazifischen Raum geführt hatte, endete der Zweite Weltkrieg mit dem Abwurf amerikanischer Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Auf der ganzen Welt zogen damals Menschen die Lehre aus diesem Krieg, für das Ziel zu kämpfen: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Weiterlesen »

Am 27.06. fand auf dem Gelände der Edelstahlwerke die „Wittener Nacht der Ausbildung“ statt. IMG_0468Auch wir waren am Start und haben unsere nagelneue Kleinzeitung verteilt.

Die Ausbildungssituation in Witten ist miserabel, so dass viele der BesucherInnen mit der Hoffnung auf die Veranstaltung gegangen sind, diesmal nicht leer auszugehen. Von der Website der Veranstalter ist zu entnehmen, dass die knapp 25 ausstellenden Unternehmen mehr als 500 Ausbildungsplätze anbieten würden. Eine Zahl die doch eher unwahrscheinlich klingt, bei den drastischen Einbrüchen, die der Ausbildungsmarkt seit 2005 zu verzeichnen hat. Dort stehen viele SchülerInnen und AltbewerberInnen in starker Konkurrenz zueinander, angesichts der fehlenden Ausbildungsplätze. Von einer freien Wahl des Berufes und sicherer Zukunftsperspektive kann hier keine Rede sein.

Unsere Kleinzeitung, die von den Besucherinnen und Besuchern gern angenommen wurde, erläutern die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Witten. Aber sie geht auch über eine schlichte Analyse hinaus, und hinterfragt, wie es eigentlich dazu kommen kann, dass auf der einen Seite ein Fachkräftemangel propagiert wird, und auf der anderen Seite deutschlandweit zu wenig Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Wer keinen Ausbildungsplatz findet, ist also nicht etwa „selbst Schuld“ oder hat sich „zu wenig angestrengt“ sondern dahinter steckt schlicht die Profitlogik aller Unternehmen. Dagegen hilft nur eins: Wir müssen uns zusammenschließen und für ein Ausbildungsgesetz kämpfen, dass unsere Interessen durchsetzt und schützt.

Mehr zum Ausbildungsgesetz findest du hier, mehr zur Kampagne der SDAJ findest du hier

Unsere Kleinzeitung kannst du hier herunterladen.

Kleinzeitung_SDAJWitten

Am kommenden Wochenende, vom 27. bis 29. Juni, findet in Dortmund, im Revierpark-Wischlingen, mal wieder das UZ-Pressfest statt. Die SDAJ ist mal wieder mit einem großen Jugendbereich auf dem größten Fest der Linken vertreten!


Was machen revolutionäre Jugendliche an einem sonnigen Wochenende wenn sie gerade mal nicht auf einer Demo sind? Richtig, sie diskutieren und feiern gemeinsam! Wie das aussehen kann, könnt ihr im Jugendbereich von SDAJ ,„see red!“/(iL) und der Naturfreundejugend NRW erleben.

Mit dabei sind u.a. ein Tribunal gegen Ausbildungsplatzkiller, Expertengespräche zum Charakter des deutschen Imperialismus, Podiumsdebatten zu Herausforderungen antifaschistischer Initiativen, Debatten zu Blockupy und Workshops zur Interessenvertretungspolitik in der Schule.

Natürlich hat der Jugendbereich auch kulturell einiges zu bieten. Highlights sind unter anderem Lesungen aus dem Känguru-Manifest, sowie von Dietmar Dathund Ellen Schernikau.Ordentlich was auf die Ohren gibt’s nicht nur am Freitagabend beim Antifakonzert auf derHauptbühne, sonder auch am Samstagabend im SDAJ-Zelt mit den Coconut Butts, die dafür bekannt sind SDAJ-Konzerte in Hexenkessel zu verwandeln.

Wir freuen uns, mit unserem Jugendbereich ein Teil des größtes Festes der Linken zu sein. Dabei wollen wir natürlich nicht unter uns bleiben. Also, kommt vorbei, diskutiert und feiert mit uns! Und zwar ohne Altersbegrenzung!

Paul Rodermund,

Bundesvorsitzender der SDAJ


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Am 25.05.2014 drangen in Dortmund 25 Nazis der Partei die RECHTE in das Dortmunder Rathaus ein. mit_einem_schlag_ins_rathaus_25.05.2014-246x300

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen ausführlichen Bericht der SDAJ Dortmund:

Am gestrigen Abend (25.05.2014) griffen rund 25 Neonazis, Führungskader, Mitglieder, sowie Sympathisanten der Partei Die RECHTE mit Flaschen und Pfefferspray die Wahlparty der Stadt Dortmund an. Bei den Angreifern handelt es sich um Neonazis, die auch bereits im 2012 verbotenen Nationalen Widerstand Dortmund (NWDO) aktiv waren. Gegen 22.15 Uhr versuchten die überwiegend in einheitliche T-Shirts mit der Aufschrift “Weg mit dem NWDO-Verbot” gekleideten Neonazis die Party zur Stimmauszählung zu stürmen. Dabei skandierten sie Parolen wie “Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!”. Als ihnen der Eintritt von Mitgliedern der demokratischen Parteien und autonomen AntifaschistInnen verwehrt wurde, griffen die Nazis diese mit Pfefferspray und Flaschenwürfen an. Hier weiterlesen

 

 

Am Samstag, den 10. Mai hat die rechtspopulistische Partei Pro NRW in Witten eine Kundgebung im Rahmen ihrer Kampagne gegen „Asylmissbrauch“ abgehalten. Dieses Mal wollten sie die Bürgerinnen und Bürger gegen den Bau der Moschee in der Breitestr. aufhetzen. Mit gerade einmal 23 Anhängern versuchten die Rechtspopulisten in der Bahnhofsstraße ihre Positionen ans Volk zu bringen, wurde daran aber von etwa 200 engagierten WittenerInnen, ob privat oder als Mitglieder verschiedener Organisationen, wirksam gehindert. Getreu den Schildern an den Stadtgrenzen wurde ein klares Zeichen gesetzt: „Witten hat keinen Platz für Rassismus!“

Auch die SDAJ Witten hat sich an der Protestaktion beteiligt. Wir bekämpfen Rassismus und Faschismus, wo immer sie auftreten! Unsere Losung: Nazifreie Zonen schaffen! Überall!

Blockupy auch in Witten!

Gepostet am 14. Mai 2014 Aktionen Termine

In Witten hat sich Anfang des Jahres ein kleines Blockupy-Bündnis etablieren können, das im Rahmen der Blockupy Aktionswoche vom 15.-25. Mai einige Themen setzen möchte.

Hierzu findet am 14. Mai um 19h im Trotz Allem (Augustastr.58) eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Warum sind wir gegen diese EU, die EU des Kapitals?“
Zur Facebook Veranstaltung geht es hier FacebookCover Veranstaltung_korr

Am 17. Mai wollen wir gemeinsam zur Blockupy-Großdemonstration nach Düsseldorf fahren. Treffpunkt zur gemeinsamen Abreise von Witten aus ist Samstag der 17. Mai um 10:20h. Mehr Infos zum Aktionstag in Düsseldorf gibt es hier

Am 23. Mai werden wir in der Wittener Innenstadt symbolisch den Berliner Platz (der Platz vor dem Café Extrablatt) besetzen und ab 12Uhr mit verschiedenen Themen bespielen. Kommt vorbei und beteiligt euch an spannenden Diskussionen!

Hier geht es zum Flyer der Aktionswoche:

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köpfe Im Januar 2014 hat sich in Witten eine SDAJ Gruppe gegründet!

Wir setzen auf die Zusammenarbeit von allen Jugendlichen, die sich wehren, wir wollen die verschiedenen Kämpfe zusammenführen. Uns geht es um die Entwicklung einer Bewegung der verschiedenen Kräfte, die Einfluß ausübt und ihren Protest auf die Straße trägt.
Zahlreiche und vielfältige Aktionen vor Ort, in Städten und Stadtteilen sind dafür Voraussetzung – gegen Nazis, gegen Rüstung, für Bildung und Ausbildung und vieles mehr. Wir kämpfen für eine Politik im Interesse der Mehrheit der Jugendlichen. Dies gilt im Kampf gegen Militarismus ebenso, wie im Kampf um bessere Bildung und Ausbildung, für Demokratie und Arbeit. So wie jetzt darf es nicht weitergehen – wir müssen selbst eine andere Politik erkämpfen. Die einzige Alternative zum heutigen Kapitalismus ist eine Gesellschaft, die auf den Interessen und Bedürfnissen der Mehrheit der Menschen aufgebaut ist – eine sozialistische Gesellschaft.
Wir vertrauen auf unsere eigene Kraft und Entschlossenheit. Wir wollen hier heute etwas bewegen und solidarisch miteinander handeln.
Dazu brauchen wir auch Dich – Mach mit in der SDAJ!

Die SDAJ Witten trifft sich ein Mal die Woche, Dienstags um 18h im Trotz Allem in der Augustastr.58. Meld dich einfach unter witten@sdaj-netz.de